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Mit den Augen der berühmten Persönlichkeiten

Jan Hus

Jan Hus

* 1370 Husinec - † 06.07.99 Kostnice

Tschechischer mittelalterlicher religiöser Denker, Prediger und römisch-katholischer Priester. Einer der ersten Reformer der Kirche, der von John Wycliffe inspiriert wurde. Die katholische Kirche bezeichnete ihn als Ketzer, während des Konzils von Konstanz wurde er verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

František Kupka

František Kupka

* 23.09.99 Opočno - † 24.06.99 Puteaux

Persönlichkeit der Welt-Malerei des 20. Jh., einer der Gründer der modernen abstrakten Malerei. Seine Kindheit verbrachte er in Gutenfeld (Dobruška) (1872 - 1889), wo er die Handwerke Sattler und Riemer erlernte. Er studierte die Malerei in Jermer (Jaroměř) später in Prag, Wien und Paris. In Paris lebte er auch zeitweise von 1895 bis zu seinem Tod.

Max Švabinský

Max Švabinský

* 17.09.99 Kroměříž - † 10.02.99 Praha

Er ist einer der bedeutendsten tschechischen Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts, der für seine außergewöhnliche zeichnerische Geschicklichkeit und die Mannigfaltigkeit graphischer Techniken bewundert wurde. Er erwarb sich Verdienste um die Sichtbarmachung der tschechischen bildenden Kunst in ganz Europa. Seit Ende der 90er Jahre hielt er sich mit seiner Ehefrau Ela oft bei der Familie Vejrych in Kozlov bei Česká Třebová auf. 1910 wurde er zum Professor der Prager Akademie ernannt. In den Blättern der Paradiessonate 1917 erweiterte er seine künstliche Äußerung um den Holzschnitt. Außerdem ist er auch Autor der Mosaiken für die Nationale Gedenkstätte auf dem Gipfel Žižkov, er zeichnete Kartons für drei farbige Fenster des Veitsdoms, entwarf die graphische Miniatur einer Briefmarke. Max Švabinský starb am 10. Februar 1962 in Prag und zeichnete beinahe bis in letzte Tage.

Taťána Kuchařová

Taťána Kuchařová

* 23.12.99 Trnava

Eines der erfolgreichsten Modelle der Tschechischen Republik aus der ostböhmischen Stadt Opotschno (Opočno). Sie gewann den Titel Miss der Tschechischen Republik 2006, Miss Sympathie der Tschechischen Republik 2006 und vor allem Miss World 2006 (am 30. September 2006 besiegte sie im Finale 103 Konkurrentinnen aus der ganzen Welt).

Jan Adam Ondřej z Lichtenštejna

Jan Adam Ondřej z Lichtenštejna

* 30.11.99 Brno - † 10.06.99 Vídeň

Der dritte Fürst Liechtensteins war ein sehr guter Ökonom und Finanzmann, ein großer Fan und Gönner der Kunst, vor allem der Malerei und des Bauwesens. Im Jahre 1694 erhielt er für seine Verdienste den Ritterorden „Orden vom Goldenen Vlies“. Im Jahre 1699 erwarb er den Herrenhof Schellenberg und 1712 die Grafschaft Vaduz. Später bildeten diese Gebiete das heutige Fürstentum Liechtenstein. Er war einer der spendierfreudigsten Schutzherren seiner Zeit.

Jiří z Poděbrad

Jiří z Poděbrad

* 23.04.99 Poděbrady - † 22.03.99 Praha

Einziger böhmischer Herrscher, der einer Herrscherdynastie entstammte. Eroberte 1452 Tábor, wodurch die Taboriten als politische und religiöse Gruppierung vernichtet wurden. Im gleichen Jahr wurde er Verwalter des Böhmischen Königgreichs für den unmündigen Ladislaus Postumus.

Karel IV.

Karel IV.

* 14.05.99 Praha - † 29.11.99 Praha

Bedeutendster europäischer Herrscher des späten Mittelalters, römischer Kaiser und böhmischer König, "Landesvater" genannt. Sohn von Elisabeth aus dem Geschlecht der Przemysliden und Johann von Luxemburg. Zur Zeit seiner Herrschaft wurde das Königreich Böhmen Zentrum Europas, Prag war Residenz des Heiligen Römischen Reichs. Das land erlebte eine ungewöhnliche wirtschaftliche, künstlerische und kulturelle Blütezeit. Karl IV. wurde in einem Sarkophag in der Königsgruft im Veitsdom auf der Prager Burg bestattet.

Karel Jan Schwarzenberg

Karel Jan Schwarzenberg

* 10.12.99 Praha

Er stammte aus dem Orlitzer Zweig der Adelsfamilie Schwarzenberg. Er war Leiter der Kanzlei des Präsidenten der ČSFR, Kanzler, Präsident der Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte. Er ist amtierender Senator und Außenminister, Mitinhaber des Unternehmens Jan Becher - Karlovarská becherovka, Besitzer von 300 ha Teichen in der Tschechischen Republik und des Schlosses Orlík.

Karl senior von Zerotin

Karl senior von Zerotin

* 15.09.99 Brandýs nad Orlicí - † 09.10.99 Přerov

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Zeitraumes vor der Schlacht am Weißen Berg, ein Adeliger, ein Politiker und ein Schriftsteller. Im Jahre 1595 befehligte er der Mährischen Reiterei im Kampf gegen die Türken. Ab 1608 wurde er Mährischer Landeshauptmann. Er nahm an der Schaffung der österreichisch-ungarisch-mährischen Konföderation teil zur Unterstützung von Matthias, der im Streit mit Rudolf II. war.

Przemysl Ottokar II.

Przemysl Ottokar II.

* 1233 Městec Králové - † 1278 Suché Kruty

Przemysl Ottokar II., genannt der eiserne und goldene König, wurde um 1233 als 2. Sohn von König Wenzel I. und Kunigunde von Schwaben geboren. Er war der fünfte böhmische König aus dem Geschlecht der Przemysliden (Krönung 1261)und ein mächtiger Herrscher des Mittelalters. Sein Anspruch auf die ehemaligen Länder der BABENBERGER wurde durch die Heirat mit Margarete verstärkt, doch im Kampf gegen Bela IV. von Ungarn mußte Ottokar II. Przemysl 1254 auf die Steiermark verzichten. In der Schlacht von Dürnkrut (26. August 1278) unterlag Ottokar II. Przemysl der deutschen und ungarischen Übermacht unter Rudolf von Habsburg und wurde auf dem Schlachtfeld getötet.

Tomáš Garrigue Masaryk

Tomáš Garrigue Masaryk

* 07.03.99 Hodonín - † 14.09.99 Lány

Erster tschechoslowakischer Präsident, tschechischer Philosof, Pädagoge, Politiker, Wissenschaftler, Schriftsteller und Journalist. Geboren in Hodonín, verlebte seine Jugend in Čejkovice. Er war schon zur zeit der österreichischen Monarchie politisch und gesellschaftlich aktiv. Während des Ersten Weltkriegs organisierte er den antiösterreichischen Widerstand und forcierte eine eigenständige Tschechoslowakische Republik. Er war ab 1918 Präsident der Tschechoslowakei und dankte 1935 wegen seines hohen Alters ab.

Jan Amos Komenský

Jan Amos Komenský

* 28.03.99 Nivnice - † 15.11.99 Amsterdam

Seine Kindheit verbracht er in Uherský Brod. In den Jahren 1608-1611 besuchte er das Gymnasium der Brüdergemeinde in Přerov und dann studierte er Theologie in Herborn und Heidelberg. 1616 wurde er zum Pfarrer ordiniert und zwei Jahre war er Vorstand der Brüdergemeinde in Fulnek. Nach der Schlacht am Weißen Berg musste sich Comenius verstecken; am häufigsten hielt er sich auf der Burg des Karel von Žerotín in Brandýs auf. Nachdem seine Frau und zwei Kinder gestorben waren, schrieb er in dieser für ihn schweren Zeit sein wahrscheinlich bekanntestes Werk: Das Labyrinth der Welt und das Paradies des Herzens. 1628 verließ er endgültig seine Heimat und zog nach Lešno in Polen, wo er bis 1656 lebte und arbeitete. Bei dem Brand der Stadt verlor er seine ganzen Bücher und fast alle Handschriften. Comenius siedelte dann nach Amsterdam über. Dort erreichte seine wissenschaftliche und literarische Tätigkeit ihren Höhepunkt; Comenius gab hier ungefähr 62 Werke heraus. Auch seine Neigungen zum Irrationellen und zum Glauben an Prophezeihungen und Visionen bekamen einen höheren Stellenwert. In dieser Zeit schrieb er auch einige religiöse, polemische und politische Traktate. Nicht alle wurden mit Verständnis aufgenommen.

Karl senior von Zerotin

Karl senior von Zerotin

* 15.09.99 Brandýs nad Orlicí - † 09.10.99 Přerov

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Zeitraumes vor der Schlacht am Weißen Berg, ein Adeliger, ein Politiker und ein Schriftsteller. Im Jahre 1595 befehligte er der Mährischen Reiterei im Kampf gegen die Türken. Ab 1608 wurde er Mährischer Landeshauptmann. Er nahm an der Schaffung der österreichisch-ungarisch-mährischen Konföderation teil zur Unterstützung von Matthias, der im Streit mit Rudolf II. war.

Jaroslav Kulhavý

Jaroslav Kulhavý

* 08.01.99 Ústí nad Orlicí

Der Olympiateilnehmer, der die Tschechische Republik im Radsport repräsentiert. Er ist Juniorenmeister von Europa und der Welt im Jahre 2003 und Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaft 2007 in der Kategorie bis 23 Jahre. 2010 und 2011 gewann er im Rahmen der Europameisterschaft die Goldmedaille. Im Jahre 2011 wurde er nicht nur der Weltcup-Gesamtsieger, sondern gewann auch den Titel des Weltmeisters. Die Spitze der Sportkarriere von dem Gebürtigen aus Aussig (Ústí) symbolisiert die olympische Goldmedaille aus London 2012 für den MTB–cross country-Gewinn.

Lukáš Novák

Lukáš Novák

* 22.07.99 Ústí nad Orlicí

Das absolute Ass im Feuerwehrsport, mehrfacher Europameister und Weltmeister. Unbesiegbar im härtesten Feuerwehr-Wettkampf der Welt TFA - der härteste Feuerwehrmann überlebt.

Roman Šebrle

Roman Šebrle

* 26.11.99 Lanškroun

Tschechischer athletischer Mehrkämpfer und Olympiasieger von 2004. Er erreichte als erster die Grenze von 9000 Punkten im Zehnkampf. Mit 9026 Punkten stellte er am 26. und 27. Mai 2001 in Götzis den Weltrekord auf, der in den nächsten 11 Jahren nicht überschritten wurde.

Jára Cimrman

Nach Ansicht einiger Forscher ein vergessenes und wiederentdecktes tschechisches Genie aus der Wende vom l9. zum 20.Jahrhundert, der viele Fachgebiete beeinflusst hat. Er war Dramatiker, Philosoph, Gynäkologie-Autodidakt, Skiläufer, ein vertrauter Freund und Lehrer von Albert Einstein, Erfinder, farbenblind, ein Busenfreund von T.A. Edison. Andere behaupten, es handle sich um eine nicht existierende Figur, eine literarische Mystifikation, die nur erfunden wurde, damit man eines der populärsten kleinen Theater in der Tschechischen Republik, das Jára-Cimrman-Theater gründen konnte.

Jan Marek Marci

Jan Marek Marci

* 13.06.99 Lanškroun - † 10.04.99 Praha

Johannes Marcus Marci wurde am 13. Juni 1595 als Sohn des Gutsverwalters von der Umgebung von Leitomischl in Lanškroun geboren. Innerhalb kurzer Zeit wurde er zu einem berühmten europäisch Wissenschaftler Europas. Schon vor Isaac Newton beschäftigte er sich mit der Lichtbrechung und wird als Gründer der Spektroskopie angesehen. Marci benutzte das Pendel für die Zeitmessung. Als die Karls-Universität am 14. November 1622 den Jesuiten übertragen wurde (diese erneuerten haben vier Fakultäten erneut, u.a. außer anderem auch die medizinische und die juristische Rechts Fakultät), wurden die Prager Ärzte sofort zu Professoren ernannt. Unter den ersten war auch Marci. Neben des Unterrichts und der Leitung seiner eigenen Praxis widmete er sich bei Nacht der Astronomie. Im Jahre 1626 wurde er zum Physiker des Königreichs Böhmen ernannt. Neun Jahre später organisierte er die Verteidigung der Altstadt gegen die Schweden, war Leiter des ärztlichen Dienstes bei Kämpfen auf der Karlsbrücke und wurde dafür zum kaiserlichen Rat Kaiserrat ernannt. Im Jahre 1654 erlangte er den Titel eines Rang des Pfalzgrafen und wurde in den Stand des Wladykas und Edelmannes erhoben. Nach weiteren vier Jahren wurde er persönlicher Leibarzt des von Kaisers Ferdinand III. und im Jahre 1662 dann der Rektor der Universität. Damals hat er angeblich das Angebot einer der Professur an der Universität in Oxford abgewiesen.

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