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Vergessene Geschichte

Zu den Wallfahrtsorten erheben viele ihre Blicke mit Demut und Vertrauen. Sie suchen Trost, Verständnis, Heilung und verschiedene Antworten. Orte in der Landschaft, die die Gläubigen verbinden, sind ein integrierter Bestandteil unserer Geschichte während der gesamten Zeit der menschlichen Existenz. Auf dem Gebiet des Adlergebirges und Adler-Vorgebirges haben einander unterschiedliche Religionen getroffen und hier bis heute ihre Spuren hinterlassen.

Bei den Wanderungen durch das Adlergebirge (Orlické hory) und das Adler-Vorgebirge (Podorlicko) werden Sie Dutzende Bildstöcke, Kreuze, Statuen sehen, die Sie zu den größeren Sakralbauten begleiten werden. Von kleinen Kirchen, Kapellen, Kreuzwegen, Pfarrkirchen bis zu monumentalen Tempeln, sowie jüdischen Synagogen und Friedhöfen. Auf ihrem Bau und ihrer Dekoration nahmen führende europäische und lokale Künstler der Zeit, sowie lokale Volkskünstler und Handwerker teil. Die Pilgerfahrt über die Grenze in die Grafschaft Glatz (Země Kladská, polnisch: Ziemia Kłodzka) erweitert Ihren geistigen Horizont noch mehr.

Steigen Sie im Wallfahrtsort Homol zum imaginären Himmel die Treppen hinauf, die ein Balustradegeländer haben und mit Skulpturen gesäumt sind, und meditieren Sie in der Barockkirche in der Mitte eines kleinen Friedhofs. Eine einzigartige Kirche und gleichzeitig einen beliebten Wallfahrtsort finden Sie in Bärnwald (Neratov), in einer ruhigen Ecke des Adlergebirges, an einem Ort, der für Gebete, Meditation und Zusammenkünfte der Gläubigen zwischen Böhmen und Glatz (Kladsko) vorausbestimmt ist. Der Besuch dieses Wallfahrtsziels ist dank des ungewöhnlichen Bauwerkes sehr inspirierend, und zwar auch für diejenigen, die sich für die Geschichte und die Denkmäler interessieren.

Auf den Spuren des Judentums im Adlergebirge (Orlické hory) und Adler-Vorgebirge (Podorlicko) führen Sie die Dokumente im Jüdischen Museum und Gedenkstätte von Karel Poláček, ein Besuch des jüdischen Friedhofs und der Synagoge erinnert an die fast ein halbes Jahrtausend lange Geschichte der jüdischen Gemeinde in dieser Region.

Ihre Geschichte begannen hier im Vorgebirgs-Grenzgebiet die Böhmischen Brüder (auch Mährische Brüder, tschechisch Jednota bratrská), einen Teil seines Lebens verbrachte hier der letzte Bischof Johann Amos Comenius. Vor seiner unfreiwilligen Abreise nach Leszno in Polen und dann in andere europäische Städte schrieb er hier den ersten Teil seines bedeutenden Werkes Labyrinth der Welt und das Paradies des Herzens. Sie können hier durch das Labyrinth, das hier aus dem Boden an der Stelle wuchs, wo die Lehrer der Nationen das Buch schrieb, sogar selber spazieren.

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